Am Ende des Spiels eskalierte die Situation. Im Viertelfinale des türkischen Pokals empfing Fenerbahce Istanbul den Lokalrivalen Galatasaray. Galatasaray führte kurz vor dem Abpfiff 2:1, als es an der Seitenlinie vor den Trainerbänken zu tumultartigen Szenen kam.

Es kam mehreren Rudelbildungen zwischen Spielern und Funktionären beider Mannschaften. Nach den Handgemengen griff Schiedsrichter Aydin Cihan durch und verteilte munter Rote Karten.

Er zeigte dem kurz zuvor ausgewechselten Baris Yilmaz (Galatasaray) sowie Kerem Demirbay (Galatasaray) und Mert Hakan Yandas (Fenerbahce), die das komplette Spiel über auf der Bank saßen, jeweils die Rote Karte. Im hitzigen Spiel hatte der Unparteiische bereits neun Gelbe Karten gezogen.

Nach einer langen Nachspielzeit von 15 Minuten pfiff Cihan die Partie ab, Galatasaray zog dank des 2:1-Siegs ins Halbfinale ein. Doch die Gemüter beruhigten sich nicht. Fenerbahces Trainer José Mourinho sorgte auf dem Platz für einen Eklat.

Der Portugiese stürmte auf den Platz und ging auf Galatasarays Trainer Okan Buruk zu. Doch nicht, um ihm die Hand zu geben. Mourinho langte seinem Trainerkollegen ins Gesicht und griff ihm an die Nase.

Buruk geht theatralisch zu Boden

Was dann folgte, war ein ganz mieses Schauspiel: Buruk ging theatralisch zu Boden, als hätte er einen rechten Haken eines Schwergewichtsboxers kassiert. Er hielt sich das Gesicht, als sei er schwer verletzt. Mehrere Sicherheitskräfte eilten herbei, um die Situation zu deeskalieren und die beiden Streithähne zu trennen.

Fenerbahçe vergab im heimischen Stadion eine weitere Chance auf einen Titel. Im vergangenen Monat war Mourinho mit seinem Team schon im Achtelfinale der Europa League ausgeschieden. In der türkischen Liga hat Fener als Zweiter bei einem Spiel weniger derzeit sechs Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Galatasaray.

Erst kürzlich sorgte Mourinho nach dem 3:2 -Sieg seines Teams gegen Trabzonspor für einen Eklat, als er den VAR- Schiedsrichter Atilla Karaoglan verbal öffentlich anging: „Karaoglan war Man of the Match. Wir haben ihn zwar nicht gesehen, aber er war der Schiedsrichter. Der Schiedsrichter auf dem Platz selbst war einfach nur ein kleiner Junge, der auf dem Rasen herumlief. Im Sinne aller Fenerbahce-Fans sage ich, dass wir ihn bei unseren Spielen nicht mehr haben wollen.“

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