Es ist ein Novum in der Deutschen Eishockey-Liga: Ingolstadt gelingt gegen die Kölner Haie der höchste Halbfinalsieg in der Geschichte der DEL. Die Rheinländer sind bedient, der Hauptrundensieger tritt derweil auf die Euphoriebremse.

Hauptrundensieger ERC Ingolstadt ist mit einem deutlichen Ausrufezeichen gegen die Kölner Haie ins Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga gestartet. Das Team von Trainer Mark French gewann im ersten Match in der Best-of-seven-Serie gegen völlig überforderte Rheinländer überraschend leicht mit 7:0 (4:0, 1:0, 2:0). Vier Siege benötigt ein Team zum Einzug ins Finale. Am Freitag (19.30 Uhr/Magentasport) steigt das zweite Spiel in Köln.

In der Viertelfinal-Serie gegen Bremerhaven überzeugte die Kölner Abwehr noch, in Ingolstadt wurde sie dagegen überrannt. Wayne Simpson (4. Minute), Daniel Schmölz (5.), Daniel Pietta (15.) und Nationalspieler Wojciech Stachowiak (19.) sorgten im ersten Drittel für klare Verhältnisse. "Wir müssen besser werden, mehr auf das Tor schießen und in der Defensive besser stehen", forderte Kölns Gregor MacLeod nach dem ersten Durchgang bei Magentasport.

Besser wurde es für die Haie um Trainer-Routinier Kari Jalonen auch im zweiten Abschnitt nicht - trotz eines Torwartwechsels. Alex Breton überwand Tobias Ancicka und schoss das 5:0 (22.). "Bei uns geht gar nichts und bei Ingolstadt geht alles rein", schimpfte Kölns Nationalspieler Justin Schütz. "Das ist nicht gut genug für ein Halbfinale."

"Ein wirklich solides Spiel von uns", sagte Ingolstadts Torwart Christian Heljanko bei Magentasport nach dem höchsten Halbfinalerfolg der DEL-Geschichte: "Aber es war nur ein Sieg, die Serie geht am Freitag weiter." Man müsse "anerkennen, dass Ingolstadt in allen Belangen überlegen war", haderte Kölns Maximilian Kammerer.

Während die Haie weiter ihre Form suchten, blieb Ingolstadt gnadenlos. "Wir sind dominant, stehen gut", schwärmte Torschütze Pietta nach 40 Minuten. Austen Keating (45.) und Riley Sheen (59.) machten im Schlussdrittel das Kölner Debakel perfekt.

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