Oliver Mintzlaff betonte mehrmals, wer bei RB Leipzig die Entscheidungen trifft. Natürlich habe der Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer Trainer Marco Rose nach der Niederlage in Mönchengladbach entlassen und nicht er oder Jürgen Klopp. Mintzlaff agiere als Geschäftsführer des Getränkekonzerns und Aufsichtsrat von RB Leipzig lediglich in beratender Funktion. Genauso wie Klopp, der seit Anfang des Jahres Head of Global Soccer ist.
In dieser Funktion saß Klopp am Mittwochabend in Stuttgart auf der Tribüne zwischen Mintzlaff und Mario Gomez, der als technischer Direktor bei RB fungiert. Das Funktionärs-Trio sah, wie Leipzig unter seinem neuen Trainer Zsolt Löw 1:3 beim VfB Stuttgart verlor und im Halbfinale des DFB-Pokals scheiterte.
„Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir haben sehr viel investiert und waren in vielen Bereichen besser als Stuttgart. Aber Statistik gewinnt keine Spiele. Wir müssen das jetzt verarbeiten, das ist ein herber Schlag“, sagte Löw.+
Leipzig spielte engagiert und war besonders in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Das Team schied aber aus, weil es seine Chancen nicht nutzte und seine Auswärtsschwäche nicht ablegen konnte. RasenBallsport ist seit neun Spielen in der Fremde ohne Sieg, das Team wird in dieser Saison keinen Titel holen.
Löw kehrt nach der Saison an Klopps Seite zurück
Direkt nach dem Abpfiff verließen Mintzlaff und Klopp ihre Plätze auf der Tribüne. Einzig der ehemalige VfB-Profi Gomez verfolgte den Stuttgarter Jubel auf dem Rasen.
Löws Mission wird jetzt sein, Leipzig in den kommenden sieben Bundesligaspielen vom sechsten Tabellenplatz noch in die Champions League zu führen, um die Saison noch zu retten. Danach ist die Zeit des Ungarn an der RB-Seitenlinie beendet. Er wechselt wieder zurück an die Seite von Klopp in das internationale Fußball-Team.
Wer sein Amt in der kommenden Saison übernimmt, ist noch unklar. Klar ist nur, dass es nicht Klopp sein wird. „Vorher würde ich das noch machen, und das will gar keiner sehen. Daher kann ich das zu tausend Prozent ausschließen“ sagte Mintzlaff.
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