Wie aufgeladen, wie aufgeregt die Zeiten beim FC Bayern sind, zeigt sich an einer Meldung vom Montag. Dass Manuel Neuer, der langjährige Keeper der Münchner nach seiner Wadenverletzung mit dem Lauftraining begonnen hat, wurde fast zu einer Randnotiz. Die Schlagzeilen bei den Münchnern bestimmen ganz andere Themen.
Wie etwa die Causa Thomas Müller. Am Sonntag hatte der „Kicker“ berichtet, dass sich die Zeit des Offensivspielers beim Rekordmeister dem Ende neigen und er keinen neuen Vertrag erhalten soll. Eine Nachricht mit großem Echo. Deutschlandweit wurde berichtet, nicht wenige Weggefährten und Experten haben sich bis zum Dienstag dazu zu Wort gemeldet. Ob Lukas Podolski, Philipp Lahm, Lothar Matthäus oder Dietmar Hamann.
Die Bayern sind ohnehin im Fokus der Öffentlichkeit; aktuell sogar wieder etwas mehr, als ihnen vielleicht lieb ist – jetzt, wo sich die Saison dem Ende neigt und es um die Titel geht. In der Bundesliga liegen die Münchner sieben Spieltage vor dem Ende noch mit sechs Punkten vor Titelverteidiger Bayer Leverkusen, in der Champions League stehen sie im Viertelfinale gegen Inter Mailand. Alles noch drin, wenn da nicht die vielen Verletzten (Davies, Upamecano, Ito oder Pavlovic) wären – und die vielen Nebenschauplätze.
Gedankenspiele mit Gomez, Rangnick und Krösche?
Auf das Thema Müller folgte prompt ein nächstes: So wird nun öffentlich darüber spekuliert, ob sich möglicherweise auf der Führungsebene etwas ändern könnte. Von Dissonanzen ist da in jüngster Vergangenheit immer mal wieder die Rede gewesen.
So soll es nach Informationen von Sky bei den Bayern Gedankenspiele geben, Mario Gomez, den früheren Stürmer, der von 2009 bis 2013 in 174 Spielen für die Bayern 113 Tore erzielte, nach München zu locken. Laut „Bild“ soll Ehrenpräsident Uli Hoeneß von Gomez schwärmen. Dieser ist aktuell Technischer Direktor bei Red Bull Soccer und hat im Dezember seinen Vertrag bis 2028 verlängert. Er kooperiert bei RB eng mit Jürgen Klopp, der seit Januar „Head of Global Soccer“ ist.
Aktuell leiten Max Eberl (Sportvorstand) und Christoph Freund (Sportdirektor) die sportlichen Geschicke. Doch offenbar, berichtet Sky, soll es Überlegungen hinsichtlich einer neuen Struktur auf der Führungsebene geben. Und da fallen dann auch die Namen von Ralf Rangnick, aktuell Nationaltrainer von Österreich, und von Markus Krösche, dem Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Sie sollen bei dem einen oder anderen Entscheider des FC Bayern hohe Wertschätzung genießen.
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