Julian Nagelsmann ist seit nunmehr fast anderthalb Jahren der Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Nach einem holprigen Start läuft es mittlerweile prächtig. Woran er den Wandel merkt, erzählt er bei einer Preisverleihung.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Entwicklung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gelobt. "Ich habe jetzt das Gefühl: Ich steige in einen Bus ein und sehe eine Mannschaft, die weiß: Wir werden gewinnen. Vor einem Jahr habe ich eine Mannschaft gesehen, die ist in den Bus eingestiegen und sagte: Es wird eng", erzählte der 37-Jährige bei der Verleihung der Sepp-Herberger-Awards durch die gleichnamige DFB-Stiftung in der Wolfsburger Autostadt.

Bei der Nations-League-Endrunde vom 4. bis 8. Juni in Deutschland will Nagelsmann jetzt "ein Fundament schaffen, um titelreifer zu werden", wie er sagte. Seine Erklärung: "Die letzten beiden Sieger der großen Turniere sind Argentinien und Spanien. Das sind zwei Teams, die vor den Turnieren nahezu alles gewonnen haben. Es entwickelt sich etwas über Siege."

Die deutsche Mannschaft spielt am 4. Juni im Nations-League-Halbfinale in München gegen Portugal. Mit der Analyse habe er schon begonnen, erklärte er. Portugal sei "ein schwieriger Gegner mit sehr, sehr gutem Kader, einem guten Trainer", betonte er. "Wir haben viel zu tun, das zu analysieren, haben aber ja auch ein bisschen Zeit." Einen Tag später treffen in Stuttgart Europameister Spanien und Frankreich aufeinander.

"Es geht gar nicht so zwingend um das Turnier Nations League. Das ist ein kleiner Titel, das ist uns allen bewusst", sagte Nagelsmann. "Aber es geht darum, das Bewusstsein zu schaffen bei der Mannschaft, gegen jeden Gegner nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen zu können. Denn wenn du dich für die WM qualifizierst und davor nur sehr viele schlechte Ergebnisse einfährst, dann wird es, glaube ich, sehr schwer, 2026 in die USA, nach Kanada und Mexiko zu fliegen und zu sagen: Jetzt wirst du Weltmeister!"

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