Die Niederlage bei Borussia Mönchengladbach bedeutet für Trainer Marco Rose das Aus in Leipzig. Und auch die Fans erleben Unschönes: Ihr Fanzug wird attackiert, wohl mit übel riechender Buttersäure. Außerdem gibt es Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen.

Der Fanzug von RB Leipzig ist vor der Rückfahrt vom Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach von Unbekannten attackiert worden. In den sozialen Medien war von einem Buttersäure-Anschlag die Rede. Die Bundespolizei teilte mit, dass in zwei Waggons eine übelriechende Flüssigkeit aus zu Bruch gegangenen Flaschen ausgelaufen war. Niemand wurde verletzt. Zum Zeitpunkt der Aktion hatten sich die 600 Fans nach dem 0:1 noch auf dem Weg vom Stadion zum Zug befunden.

Laut "Leipziger Volkszeitung" mussten zwei Wagen geräumt werden. Dass es sich bei der Flüssigkeit um Buttersäure handelte, bestätigte die Bundespolizei nicht, die Vermutung liegt jedoch nahe. Ebenso jene, dass es sich bei den unbekannten Tätern um Gladbach-Anhänger handelt. Der Zug wurde durch die Bundespolizei gesperrt, die Rückfahrt verzögerte sich. Aus dem wartenden Zug seien Gegenstände der Leipziger entwendet worden, so die Zeitung.

Zudem war es am Bahnsteig noch zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Fan-Gruppierungen gekommen. Es flogen Berichten zufolge Glasflaschen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Leipziger Anhänger versuchten laut Angaben der Bundespolizei zudem, eine Absperrung zu durchbrechen. Daraufhin kam es zu einem Schlagstockeinsatz.

Bereits während des Spiels hatte es verbale Kabbeleien vonseiten der Gladbacher gegeben. Ein Blockbanner mit der Aufschrift "Gegen den modernen Fußball" war zu Beginn der zweiten Hälfte gezeigt worden. Zudem protestieren die Anhänger des Klubs traditionell gegen RB. "Keine Akzeptanz für RB" hängt bei jedem Duell im Block. Außerdem schweigen die Gladbacher in den ersten Minuten und pfeifen jeden Leipziger Ballkontakt aus.

Es wäre bereits die zweite Buttersäure-Attacke auf Leipziger Fans binnen eines Jahres. Beim Gastspiel in Heidenheim war der Gästeblock Ende April 2024 mit der streng riechenden Flüssigkeit präpariert worden. Der Deutsche Fußball-Bund hatte den FCH daraufhin mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt.

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