Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich nach dem 3:3 gegen Italien erstmals für das Final Four der Nations League qualifiziert und trifft im Halbfinale nun auf Portugal. Wie in Dortmund hatten sich auch in den anderen Viertelfinals Dramen abgespielt. Alle drei Partien gingen in die Verlängerung, zwei sogar ins Elfmeterschießen.

Nach der 0:1-Niederlage im ersten Duell setzten sich die Portugiesen im Viertelfinal-Rückspiel gegen Dänemark nach Verlängerung mit 5:2 (4:2, 3:2, 1:0) durch. Gonçalo Ramos (115. Minute), Francisco Trincão (86./91.), Ronaldo (72.) und Dänemarks Joachim Andersen per Eigentor (38.) machten in Lissabon die Tore für die Gastgeber. Die dänischen Treffer erzielten Eintracht Frankfurts Rasmus Kristensen (56.) und Christian Eriksen (76.). Nach der regulären Spielzeit hatte es 3:2 (1:0) für Portugal gestanden.

Ronaldo und Co. treffen am 4. Juni in München auf Deutschland. Im zweiten Halbfinale am 5. Juni in Stuttgart treffen Spanien und Frankreich aufeinander, die sich jeweils im Elfmeterschießen durchsetzten. Das Finale findet am 8. Juni ebenfalls in München statt, das Spiel um Platz drei am gleichen Tag in Stuttgart.

Die Spanier setzten sich mit 5:4 (3:3, 2:2, 1:0) gegen die Niederlande durch. Vor den Strafstößen hatten Mikel Oyarzabal (8./Foulelfmeter/67.) und Lamine Yamal (103.) für die Gastgeber getroffen. Memphis Depay (54./Foulelfmeter), der Ex-Dortmunder Ian Maatsen (79.) und Leipzigs Xavi Simons (109./Foulelfmeter) war jeweils der Ausgleich für die Gäste gelungen. Das Hinspiel war 2:2 ausgegangen.

Auch die Franzosen mussten nach der 0:2-Pleite gegen Kroatien im Hinspiel ins Elfmeterschießen und setzten sich dort ebenfalls mit 5:4 (2:0, 2:0, 0:0) durch. Nach der regulären Spielzeit hatte es durch die Tore von Bayern Münchens Michael Olise (52.) und Ousmane Dembélé (80.) 2:0 für die Gastgeber gestanden.

Teamquartier in Herzogenaurach

Rund um die Final-Four-Partien wird der Tross des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erneut den Adidas-Homeground in Herzogenaurach beziehen, wie schon während der EM 2024 und rund um die ersten Länderspiele im Anschluss an das Turnier.

Durch die Final-Four-Teilnahme beginnt für die deutsche Nationalmannschaft die Qualifikation zur WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko erst im September. Die Gegner dafür stehen schon fest.

Es gibt insgesamt sechs Qualifikationsgruppen mit je vier Teams und sechs Gruppen mit je fünf Teams. Deutschland trifft in Gruppe A auf die Slowakei, Nordirland und Luxemburg. Nur die zwölf Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM, die zwölf Gruppenzweiten spielen in den Play-offs. Bei einem Scheitern an Italien wäre die Nationalelf in einer Fünfergruppe gelandet.

Ab wann Bundestrainer Julian Nagelsmann die Spieler für das Final Four um sich versammelt, ist noch offen. Das hängt auch davon ab, wie viele deutsche Nationalspieler am 31. Mai das Champions-League-Finale in München bestreiten, aus der Bundesliga sind im Viertelfinale noch der FC Bayern (gegen Inter Mailand) und der BVB (gegen den FC Barcelona) dabei.

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