Erinnern Sie sich noch an das 4:0 des FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt? Die Bundesligapartie vom 23. Spieltag fand am 23. Februar statt und ist die bislang letzte, bei der die Heimmannschaft einen Sieg erringen konnte.
Mit dem folgenden 1:1 zwischen Hoffenheim und Stuttgart wurde noch an jenem Sonntag eine bemerkenswerte Serie eingeläutet. Denn weder am 24. Spieltag am vergangenen Wochenende, noch in der 25. Spielrunde gab es einen Heimsieg. Noch nie in der 62-jährigen Geschichte der Bundesliga hatte es während einer Saison zwei Spieltage gegeben, ohne dass eine Auswärtsmannschaft mit leeren Händen die Heimfahrt antreten musste – nun sind es sogar zwei in Folge.
Mit dem 1:1 (1:0) zwischen Hoffenheim und Heidenheim zum Abschluss des 25. Spieltags machten die beiden Teams das Kuriosum perfekt und verlängerten die Serie auf 19 Spiele. Sechs Unentschieden und 13 Auswärtssiege stehen in der Statistik, inklusive der überraschenden Heimpleiten des FC Bayern, von Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen.
Siwsiwadses Schlenzer ins Glück
Aufgrund des jüngsten Remis bleibt Heidenheim allerdings Tabellenletzter und hat nun schon vier Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Außerdem setzt sich die Horrorserie der Mannschaft von Trainer Frank Schmidt fort: Seit inzwischen neun Bundesliga-Spielen sind die Heidenheimer sieglos. Hoffenheim hat nach dem Remis als 13. sechs Zähler Vorsprung auf Platz 16 und steckt ebenfalls noch im Abstiegskampf.
Stürmer Haris Tabakovic brachte die TSG vor 20.814 Zuschauern in Führung (34. Minute). Die Heidenheimer belohnten sich für eine Leistungssteigerung nach der Pause durch ein Traumtor des eingewechselten Ex-Karlsruhers Budu Siwsiwadse aber immerhin noch mit einem Punkt (65.). Der Georgier belohnte die Angriffsbemühungen mit einem gefühlvollen Schlenzer, es war sein erstes Tor für die Heidenheimer.
Hoffenheim hat nun die Möglichkeit, die Serie auf 20 Spiele zu verlängern. Die TSG eröffnet am Freitag mit einem Auswärtsspiel auf St. Pauli den 26. Spieltag.
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