Was für eine unglaubliche Niederlage für die Los Angeles Lakers in der NBA. Neun Sekunden vor dem Ende führt die Mannschaft von Superstar LeBron James gegen die Chicago Bulls und hat Ballbesitz. Doch unterläuft unter anderem dem "King" ein haarsträubender Fehler.
Basketball-Superstar LeBron James und seine Los Angeles Lakers haben in der NBA eine spektakuläre Niederlage kassiert. Beim 117:119 gegen die Chicago Bulls führten die Lakers bei eigenem Ballbesitz neun Sekunden vor dem Ende mit 115:113, in einer wilden Schlusssequenz mit drei Führungswechseln verließen James und Co. das Feld dennoch als Verlierer. Dabei unterlief dem "King" höchstpersönlich ein grober Patzer: Seinen Einwurf unter dem eigenen Korb fing Chicago ab, Coby White brachte die Bulls mit einem Dreier in Front. 3,6 Sekunden vor dem Ende übernahm LA durch einen Korb von Austin Reaves wieder die Führung.
Den atemberaubenden Schlusspunkt setzte Josh Giddey. Der Australier traf mit einem Buzzerbeater von hinter der Mittellinie zum umjubelten Sieg für die Gastgeber und wurde dafür minutenlang von seinem Team gefeiert. Für Giddey war es der krönende Schlusspunkt eines starken Abends, mit 25 Punkten, 14 Rebounds und elf Assists legte er ein Triple-Double auf. James erwischte mit 17 Zählern und 12 Vorlagen ein für seine Verhältnisse eher mäßiges Spiel, Luka Doncic (25 Punkte, zehn Rebounds, acht Assists) verpasste ein Triple-Double nur knapp. Bester Werfer der Lakers war Beinahe-Matchwinner Reaves mit 30 Punkten.
Weltmeister Franz Wagner hat derweil mit seinen Orlando Magic einen Rückschlag kassiert. Nach zuletzt drei Siegen nacheinander verlor das Team des Berliners gegen die Dallas Mavericks mit 92:101. Wagners 20 Punkte reichten den Magic nicht. Wagner war nach Topstar Paolo Banchero (35 Punkte) zweitbester Werfer der Magic, hinzu kamen für den Deutschen neun Rebounds und zwei Assists. Wagners Wurfquote aus dem Feld (38,1 Prozent) war aber ausbaufähig, keiner seiner fünf Drei-Punkte-Würfe fand den Korb.
Im Westen baute Isaiah Hartenstein seine Siegesserie mit Oklahoma City Thunder weiter aus. OKC, das bereits sicher als Nummer eins der Western Conference für die Play-offs qualifiziert ist, feierte beim 125:104 gegen die Memphis Grizzlies den achten Sieg nacheinander. Hartenstein stand von Beginn an auf dem Feld, erzielte 18 Punkte und sammelte elf Rebounds. MVP-Anwärter Shai Gilgeous-Alexander überragte mit 37 Zählern.
Für ein offensives Spektakel sorgten die Indiana Pacers: Beim 162:109-Erfolg über die Washington Wizards stellte der Tabellenvierte der Eastern Conference eine Bestmarke für die meisten erzielten Punkte in der Franchise-Geschichte auf. Kein Team erzielte zudem in dieser Spielzeit mehr Punkte, angeführt vom starken Tyrese Haliburton (29 Punkte) punkteten neun Spieler der Pacers zweistellig.
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