Der FC Bayern trauert um seinen langjährigen Vereinspräsidenten Fritz Scherer. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister bekannt gab, starb Scherer rund einen Monat nach seinem 85. Geburtstag. Der gebürtige Augsburger war mehr als drei Jahrzehnte lang in diversen Funktionen an der Spitze der Bayern aktiv. „Mit ihm als Präsident ist unser Klub in neue Sphären vorgestoßen“, sagte sein langjähriger Weggefährte Uli Hoeneß.

„Fritz Scherer war ein Architekt des heutigen FC Bayern“, lobte Klubchef Herbert Hainer. Der Hochschul-Professor für Betriebswirtschaftslehre war von 1979 bis 1985 Schatzmeister der Bayern. Danach wurde er Präsident - in jener Zeit wurden die Münchner Rekordmeister. 1994 löste ihn Franz Beckenbauer an der Spitze des Vereins ab. Bis 2012 blieb Scherer im Klub aktiv und machte als Vizepräsident weiter. Außerdem gehört er viele Jahre dem Aufsichtsrat des Vereins an.

„Der Verein trauert um Dr. Fritz Scherer, der im Alter von 85 Jahren in München verstorben ist. Der langjährige Präsident, frühere Vizepräsident, ehemalige Schatzmeister und Ehrenvizepräsident hinterlässt seine Frau Claudia, seine Tochter Katja sowie seine Enkelinnen Lena und Emily. Scherer war seit dem 1. Juli 1971 Mitglied des deutschen Rekordmeisters und hatte zuletzt die Mitgliedsnummer 418. Insgesamt war er über 30 Jahre in verschiedenen Gremien der Clubführung eingebunden“, heißt es in einer Mitteilung der Bayern.

„Viele Meilensteine des FC Bayern mit dem Namen Scherer verbunden“

Hoeneß lobte die Verdienste Scherers um die Bayern und erinnerte sich, „wie Fritz Scherer und ich 1979 gemeinsam beim FC Bayern angefangen haben, er als Schatzmeister, ich als Manager: Damals hatte der Verein einen Umsatz von zwölf Millionen Mark – heute liegt er bei rund 950 Millionen Euro“. Scherer habe „immer ein offenes Ohr für alle“ gehabt, „er hat dem FC Bayern mit seiner Ruhe, Sachlichkeit und Fachkompetenz stets gutgetan“

„Viele Meilensteine des FC Bayern sind eng mit dem Namen Fritz Scherer verbunden. Er verdient den allerhöchsten Respekt“, sagte der langjährige Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

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