So trifft es alle Länder: Trump kündigte einen Basiszoll von zehn Prozent auf alle Importe in die USA an. Jenseits davon soll es individuelle Strafabgaben geben, die je nach Land variieren. Dabei werden besonders jene Länder ins Visier genommen, die aus Sicht der USA besonders hohe Handelsbarrieren für US-Produkte haben. Trump moniert neben Zölle immer wieder andere Handelshemmnisse wie Importvorgaben, Subventionen oder andere Regularien.

So trifft es die Nachbarländer: Nicht auf der Zollliste des Weissen Hauses sind die beiden Nachbarländer Kanada und Mexiko. Wie die US-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, verzichtet Washington bis auf weiteres auf zusätzliche Zölle für die beiden Länder. Stattdessen würden weiterhin die bisherigen Aufschläge gelten, die Donald Trump im Zusammenhang mit dem Drogenhandel über die Grenzen hinweg verhängt habe.
So trifft es die grössten Konkurrenten EU und China: Importe aus der Europäischen Union werden laut Trump mit einem Zoll von 20 Prozent belegt, Importe aus China sogar mit 34 Prozent, wie Trump sagte.
So trifft es die Schweiz: US-Präsident Donald Trump hat Zölle in der Höhe von 31 Prozent auf Importe aus der Schweiz angekündigt. Diese seien eine Reaktion auf die Zölle von 61 Prozent, welche die Schweiz auf US-Produkte erhebe.
So begründet Trump die Zölle: Mit den Zöllen soll das dauerhafte Handelsdefizit der USA bekämpft werden. «Handelsdefizite sind nicht mehr nur ein wirtschaftliches Problem. Sie sind ein nationaler Notfall», sagte Trump. «Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem die amerikanische Industrie wiedergeboren wurde, als der Tag, an dem Amerika sein Schicksal zurückerobert hat, und als der Tag, an dem wir begonnen haben, Amerika wieder reich zu machen», sagte Trump. «Jahrzehntelang wurde unser Land geplündert, gebrandschatzt, vergewaltigt und ausgeplündert, von nahen und fernen Nationen, von Freunden und Feinden gleichermassen.» Dies sei nun vorbei. Trump sprach von einem der wichtigsten Tage in der US-Geschichte. Das «goldene Zeitalter» der USA komme zurück. Dadurch würden neue Arbeitsplätze und Fabriken in den USA entstehen, versprach Trump.
So geht es weiter: Gleich nach der Rede unterzeichnete Trump im Rosengarten das entsprechende Dekret für die sogenannten reziproken Zölle. Sie treten um Mitternacht Ortszeit in Kraft.
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