Auch kurz vor dem Anpfiff des Spiels des FC Bayern beim FC Augsburg gibt es rund um die Münchner nur ein Thema – der Umgang des Klubs mit Thomas Müller. Bleibt der 35-Jährige? Geht er? Wer verkündet wann was? Die Zukunft des Rekordspielers der Bayern überstrahlt derzeit auch die sportlich besonders wichtigen Wochen, in denen die Münchner ihre Titelchancen in der Fußball-Bundesliga und der Champions League wahren wollen.
Auch in Augsburg (hier geht es zum Liveticker) sitzt Müller zunächst nur auf der Bank. Sportdirektor Max Eberl will sich in der Causa Müller nicht unter Druck setzen lassen.
„Wir brauchen nicht über Thomas Müller und den FC Bayern zu sprechen. Das ist ein großes Thema. Diese Verbindung ist ja quasi in die Wiege gelegt. Aber deshalb gebührt es auch der Anstand, dass wir in Ruhe und in aller Offenheit über die Zukunft von Thomas Müller sprechen“, sagte Eberl vor dem Anpfiff beim Streamingdienst DAZN.
„Wir diskutieren alle möglichen Szenarien“
Nach Informationen des „Kicker“ ist der Abschied Müllers bei den Bayern nach dieser Saison wohl bereits beschlossene Sache. Eberl betonte daraufhin, dass er nicht über, sondern mit Thomas Müller reden wolle. „Mein großer Job ist es auch, Kommunikation zu betreiben. Wir sind jetzt im April. Wir machen ganz in Ruhe unsere Arbeit und unserer Gespräche“, sagte Eberl. Es bringe nichts, etwas zu überstürzen: „Unsere Aufgabe ist es, etwas Gutes herauszubringen. Wir diskutieren alle Szenarien, die möglich sind.“
Müller, der in dieser Saison nur selten in der Anfangsformation stand, zählt bislang zur Gruppe der Topverdiener bei den Münchnern. Und der Bundesliga-Krösus möchte eigentlich massiv die Kosten senken. Die Frage, die sich die Bayern stellen müssen: Wie viel ist eine Teilzeitkraft wert, die über die reinen Einsatzzeiten hinaus einen speziellen Wert als Teammitglied hat und auch nach der Profi-Karriere beim FC Bayern eine Rolle spielen könnte? Vor dem Augsburg-Spiel wollte Eberl keine konkrete Antwort darauf geben.
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