Noch am Samstagabend, so schien es, als würden sie bei RB Leipzig Ruhe bewahren – und zumindest das Halbfinalspiel am Mittwoch im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart abwarten (20.45 Uhr, im Sport-Ticker der WELT). Doch in der Nacht zum Sonntag haben sich die Verantwortlichen des Bundesligisten anders entschieden: Marco Rose ist nicht mehr länger Trainer von RB Leipzig.

Nach dem 0:1 bei Borussia Mönchengladbach, dem siebten Spiel in Folge, das auswärts nicht gewonnen wurde, ist der 48 Jahre alte Rose ist nicht mehr Chefcoach. Das Aus des Trainers, der Anfang September 2022 seinen Job bei den Sachsen begonnen hatte, hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet. Durch die Niederlage war RB, das die Qualifikation für die Champions League anstrebt, auf Platz sechs abgerutscht.

Klub stellt auch Roses Vertraute frei

Anfang Januar hatte Jürgen Klopp seinen Job als „Head of Global Soccer“ beim RB-Konzern angetreten. Er dürfte die Rose-Entscheidung also mitentschieden haben.

Die Leipziger stellten neben Rose am Sonntag auch dessen Co-Trainer Alexander Zickler, Marco Kurth und Frank Geideck sowie Frank Aehlig (Leiter Lizenzspieler) mit sofortiger Wirkung frei.

Wer die Mannschaft bis zum Ende der laufenden Saison trainiert, will der Klub im Verlauf des Sonntags noch bekannt geben.

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