Der FC Bayern München hat einen dritten Bundesliga-Rückschlag in Folge verhindert und Titelrivale Bayer Leverkusen auf Distanz gehalten. Nach zuvor zwei sieglosen Bundesligaspielen gewann der deutsche Fußball-Rekordmeister zu Hause gegen den FC St. Pauli mit 3:2 (1:1) und verteidigte seinen Sechs-Punkte-Vorsprung auf Bayer. Der Meister hatte am Freitag durch ein 3:1 gegen den VfL Bochum den Druck auf die Bayern erhöht.
Der Sieg war für die Münchner aber teuer erkauft, die ohnehin schon großen Sorgen in der Defensive haben sich am Samstag noch einmal zugespitzt. Unter der Woche hatten sich der Kanadier Alphonso Davies und der Franzose Dayot Upamecano bei ihren Nationalmannschaften verletzt. Davies wird mit einem Kreuzbandriss sechs Monate ausfallen, Upamecano fehlt mit einer Knieverletzung wochenlang. Zudem steht Torwart Manuel Neuer derzeit nicht zur Verfügung.
Gegen St. Pauli verletzte sich nun auch noch Hiroki Ito. Der Japaner ist in der Abwehr variabel einsetzbar und galt vor allem als Ersatz für Davies. Ito kam erst in der 58. Minute für den schwachen Raphael Guerreiro, der in der ersten Halbzeit mehrfach gewackelt hatte, in die Partie. Kurz vor Schluss verletzte sich Ito dann am rechten Fuß, musste auf dem Rasen behandelt und schließlich ausgewechselt werden. Die Bayern spielten die restlichen Minuten zu zehnt, da Trainer Vincent Kompany bereits fünfmal gewechselt hatte.
Goretzka hat es im Kreuz
Sportdirektor Christoph Freund sagte nach der Partie bei Sky über Ito: „Er ist umgeknickt. Das ist sein Fuß. Wir hoffen, dass es nicht Schlimmeres ist.“ Man müsse nun die Untersuchungen abwarten, eine Diagnose stand am frühen Abend noch aus.
Wegen Itos Vorgeschichte schwante den Bayern aber nichts Gutes. Im Juli vergangenen Jahres hatte sich der Japaner bereits einen Mittelfußbruch zugezogen. Im November folgte eine weitere Operation an dem Fuß. Freund: „Ito hat Schmerzen. Das ist bitter. Er ist richtig fit gewesen und wäre jetzt richtig in den Rhythmus gekommen.“
Entwarnung gab es zehn Tage vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen Inter Mailand hingegen beim zur Halbzeitpause aus der Mannschaft genommenen Leon Goretzka. Er habe Probleme „am Kreuz“, sagte Freund, es habe sich bei der Auswechslung aber nur um „eine Vorsichtsmaßnahme“ gehandelt.
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